Am 20.-21. April 2012 in Karlsruhe - ein Grundlagenseminar für Menschen, die v.a. im beruflichen Kontext mit Konflikt(-potenzialen) konfrontiert sind: in der Führungsposition, in (internationalen) Projekten und Kooperationen, und diese mit mediativen Kompetenzen professionell lösen lernen wollen. 

Konflikte sind in der Wirtschaft allgegenwärtig und verursachen jährlich Milliardenschaden. Ähnlich verhält es sich in der Arbeitswelt und dem Privatleben, wo „innere Kündigung“ und psychologische oder psychosomatische Belastungen die häufigsten Konsequenzen ungesunder Streit-Kultur sind. Laut aktueller Gallup Studie sind es erneut 23% der ArbeitnehmerInnen, die innerlich gekündigt haben! 

Konflikte entstehen dennoch nicht nur auf der interpersonalen (zwischenmenschlichen) Ebene. „Bekanntlich spielen sich die aufregendsten und merkwürdigsten Dramen nicht im Theater ab, sondern im Herzen der ganz normalen Menschen .“ (C. G. Jung), d.h. auf der so genannten intrapersonalen Ebene. In beiden diesen Dimensionen können unterschiedliche Interessen und Handlungswünsche der kommunizierenden Menschen oder der inneren Anteile in Irritationen und Missverständnisse, in innere Anspannung münden. Und sie können auch rasch eskalieren, meistens mit unerwünschten Folgen die u.a. Kooperationsabbrüche oder gerichtliche Verfahren bedeuten. 

Und während die meisten Menschen, und zwar Kulturen und Länder übergreifend, um die Konflikte einen Bogen machen, können diese u.a. mit der Konfliktlösefähigkeit und mediativen Kompetenzen* zukunftsorientiert, energie- und kostensparend angegangen werden. Die Chance, es zu lernen erhalten Sie in diesem Seminar. 

Wann am 20. und 21. April 2012 in Karlsruhe (76137), bei Stemmer Leistungen in Rüppurer Straße 4 

Seminarzeiten  1. Tag 9.00 - 18.00 und 2. Tag 9.00 - 15.00 

Ein Vertiefungsseminar wird im Herbst 2012 angeboten. 

Investition  Preis für Seminar und Skripte: 280 € zzgl. MwST  Frühlingsangebot  - bei Anmeldung bis zum 31.März 2012: 10% Nachlass 

Ich freue mich auf Sie! 

Dr. iur. Katarzyna Schubert-Panecka 

* Im europäischen Raum wird Mediation meistens als ein außergerichtliches, mehrstufiges Streitbeilegungsverfahren verstanden, in dem ein vielseitig parteilicher Dritter ohne inhaltliche Entscheidungsbefugnis die Konfliktparteien darin unterstützt, eigenverantwortlich (rechtsverbindliche) Lösungen zu entwickeln. Das Mediationsmodell und der darauf gestützte Prozess wird in unterschiedlichen Kontexten eingesetzt, von Familie und Schule über Wirtschaft und Arbeit bis zu Umwelt und Strafrecht. Und wie differenziert die Anwendungsfelder der Mediation sein können, so vielfältig sind auch die Möglichkeiten des mediativen Handelns, das als Ziel die konstruktive Auseinandersetzung der Medianten mit Problemen und Konflikten hat und gleichzeitig einen persönlichen Kompetenzenzuwachs, insbesondere in Bezug auf Kommunikations- und Problemlösungsfähigkeit, bedeuten kann. Diese Vielfalt und Kompetenzentwicklung wahrzunehmen und an dieser zu partizipieren wird den Teilnehmenden durch die theoretischen Beiträge und praktischen Aktivitäten möglich, durch Phasen der Selbstreflexion und Gruppenarbeit ergänzt.  

« Rückkehr zu: Aktuelles