Konfliktparteien

Der Ursprung aller Konflikte zwischen mir und meinen Mitmenschen ist, dass ich nicht sage, was ich meine, und dass ich nicht tue, was ich sage.” Martin Buber (1878-1965)

Konflikte gehören zum Leben. Dass wir manchmal vor ihnen Angst haben, kann ich gut nachvollziehen. Bloß ist es dann zumindest teilweise nicht so, als ob wir Angst vor dem Leben hätten? Ich ermutige Menschen (mich selbst eingeschlossen) dazu, die Konflikte anzunehmen, sie herauszufordern, vielleicht über sie zu lachen … auch wenn dieser Teil meistens etwas später eintritt. Vor allem, wenn man/frau eine gute Lösung des Konfliktes erarbeitet hat.

Als Konfliktparteien können Individuen, Teams und Gruppen oder größere Zusammenkünfte von Menschen und Organisationen verstanden werden, die in einem Konflikt zumeist direkt beteiligt und an deren Bearbeitung interessiert sind.

Ob in einem Konflikt in der Familie, in der man/frau zum Beispiel über die Sorgerechte für die gemeinsamen Kinder, über die Betreuung der Eltern oder aber über den Umgang mit der Erbe streitet. Oder aber in einem Konflikt am Arbeitsplatz, wo sich MitarbeiterInnen, Führungskräfte oder aber ganze Unternehmen in einer Sackgasse sehen und sich nicht mehr allein aus der Situation manövrieren können, hat sich die mediative Unterstützung als sehr hilfreich erwiesen. Zum einen, um den Konfliktparteien bei der Klärung ihrer Anliegen, ihrer Bedürfnisse und Interessen zu verhelfen. Zum anderen, um sie bei der kreativen Lösungsfindung zu stärken und diese dann auch noch mit dem sogenannten advocatus diaboli kritisch zu bearbeiten, so dass die Lösung auch nachhaltig und tragfähig wird.

Wenn Sie daher eine Konfliktpartei geworden sind und den betreffenden Konflikt aus dem Bereich Arbeitswelt | Erbschaft | Umwelt | Wirtschaft | Wissenschaft professionell und zwar außergerichtlich bearbeiten möchten freue ich mich auf Ihren Kontakt und grüße freundlich,

Dr. Katarzyna Schubert-Panecka